„Freie Fahrt“ für den Finowkanal!

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Finowkanal

„Freie Fahrt“ für Kanutourismus dank des Kämpfens des Vereins Unser Finowkanal e.V.. Dieser macht nämlich seit ein paar Tagen Luftsprünge.
Was fast unmöglich schien, wurde doch wahr. Seit 2013 kämpft der Verein mit vielen Unterstützern darum, den Finowkanal wieder schiffbar zu machen und die Sanierung der historischen 12 Schleusen finanziert zu bekommen, im besten Fall mit Fördermitteln. Nicht selten sah sich der Verein den Aussagen “Das schafft ihr nie!” konfrontiert; trotzdem machten sie weiter. Sie vernetzten sich, verschafften sich mit ihrem Anliegen Gehör und holten sich viele Mitstreiter ins Boot.
Sie glaubten an den Finowkanal, sein Potential als älteste, noch befahrbare künstliche Wasserstraße Deutschlands und die historische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Sie arbeiteten kontinuierlich auf das Ziel hin, das nun zum Greifen nahe ist.

Die Arbeit hat sich gelohnt und der Traum geht in Erfüllung. Der #Bund wird 50% der Gesamtinvestitionen von 41,6 Mio. EUR übernehmen und die restlichen 19,7 Mio. EUR wurden in der vergangenen Woche als Zuschuss des Landes #Brandenburg bewilligt. Der Finowkanal ist Bestandteil des Wassersportentwicklungsplanes des Landes Brandenburg.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sieht in der Instandhaltung bzw. Sanierung der Schleusen eine „…zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige wassertouristische Entwicklung. Dies ist auch für die regionale Wirtschaft von großem Nutzen….“

Lest selbst: https://presse.barnim.de/pressreleases/finowkanal-gesamtfinanzierung-gesichert-3070455

Der Landes-Kanu-Verband Brandenburg ist über dieses Ergebnis sehr erfreut. Die Sanierungsmaßnahmen werden auch die weitere Entwicklung des Kanutourismus in Nordbrandenburg stärken. Ein Finowkanal ohne unnötiges Umtragen ist für #Kanuten attraktiv. Wir können davon ausgehen, dass die bundesweit in den Kanuvereinen organisierten Wanderpaddler den Finowkanal mit seinen dann sanierten Schleusen gut besuchen werden. Wer den Wasserwanderweg noch nicht kennt, sollte sich nicht von der Kanalbezeichnung abschrecken lassen.

Die Befahrung der ältesten künstlichen Wasserstraße ist ein echtes Erlebnis.


Potsdam/Cottbus, den 13.02.2021, Dajana Pefestorff und Jürgen Peter