Paddel-Czardas auf dem Potsdamer Stadtkanal- eine einzigartige Kanuwerbung durch Weltklasse-und Nachwuchsathleten

Kanu-Rennsport: Neun Nachwuchskanuten starten bei Regatta der Olympischen Hoffnungen in Poznan
12. September 2018

© Günter Welke | Rasante Rennen bot der 14. Potsdamer Kanalsprint.

Etliche tausend Zuschauer mögen es gewesen sein, die am 09.09. dicht gedrängt die Kanalseiten in der Potsdamer Yorkstraße säumten, um die Rennkanuten aus acht Nationen bei ihren Sprints über ca. 160 m begeistert anzufeuern und bei der Siegerehrung zu feiern. Unter den Akteuren waren zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister, aber auch einige bereits internationale erfolgreiche Potsdamer Nachwuchssportler zu finden.

Zu den anwesenden Kanusportbegeisterten zählten alle Altersgruppen. Auch zahlreiche Prominente, von der Regional- bis zur Bundesrepublik, jedoch auch anderer Sportarten, ließen sich das einzigartige Flair des nunmehr 14. Kanalsprints nicht entgehen. So Bundesfinanzminister Olaf Scholz, die Brandenburger Minister Britta Ernst (Bildung, Jugend und Sport) und Christian Görke (Finanzen), die Potsdamer Fußballtrainerlegende Bernd Schröder u.v.a.m.

Die 32 Akteure im Kajak und Canadier, darunter die Hälfte aus Ungarn, Frankreich, Polen, Tschechien, Serbien, Slowakei und Italien, zeigten vollen Einsatz und demonstrierten überzeugend ihr Können unter nicht einfachen Wasserbedingungen. Allen voran wirbelten die ungarischen Sportler/innen mit ihren Paddeln das Wasser des Potsdamer Stadtkanals im feurigen Rhythmus ihres Nationaltanzes, dem Czardas, derart auf, dass kein Vertreter einer anderen Nation die höchste Stufe des Siegerpodestes erklimmen konnte. In allen vier Kategorien waren die Siegerboote mit ungarischen Sportlerinnen und Sportler besetzt.

Vor der imposanten Zuschauerkulisse wurden zudem die erfolgreichen Athleten/-innen des Kanu-Clubs Potsdam im OSC und deren Trainer geehrt, die mit beeindruckenden Ergebnissen bei den Weltmeisterschaften in Montemor-o-Velho aufwarteten und vor einer Woche einen neuen Vereinsrekord mit insgesamt 80 Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg aufstellten.

Einen Extrabeifall gab es auch für die Bäckerei Frank Fahland, die einen Spendenscheck in Höhe von 700 Euro aus dem Erlös des Verkaufs der von ihr kreierten Kanubrote dem Vorsitzenden des KC Potsdam Torsten Gutsche überreichte. Die durch Jens Hermann (BB Radio), Torsten Gutsche und Ronald Verch (beide KC Potsdam) gekonnt moderierte sowie von Andreas Gerlach (Förderverein des KC Potsdam) mit seinem Team präzise organisierte Veranstaltung des 14. Kanalsprints hat nicht nur die Aktiven und die Zuschauer in ihren Bann gezogen sondern sicher auch geholfen, neue Freunde für diese Sportart zu gewinnen.


Endplatzierungen 14. Potsdamer Kanalsprint


Canadier- Damen

  1. Virag Balla, Ungarn
  2. Eugenie Dorange, Frankreich
  3. Jana Jezova, Tschechien
  4. Lisa Jahn, Berlin

© Günter Welke | Plätze 1-4 der Canadier-Damen (v.l.n.r.): Lisa Jahn, Jana Jezova, Eugenie Dorange und  Virag Balla mit dem Brandenburger Finanzminister Christian Görke.

Kajak-Damen

  1. Anna Lucz, Ungarn
  2. Marta Walczykiewicz, Polen
  3. Ivana Mladkova, Slowakei
  4. Tina Dietze, Leipzig

© Günter Welke | Plätze 1-4 der Kajak-Damen (v.l.n.r.): Tina Dietze, Ivana Mladkova, Marta Walczykiewicz, Anna Lucz mit dem Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung der Stadt Potsdam Mike Schubert.

Canadier-Herren     

  1. Jonathan Hajdu, Ungarn
  2. Jan Vandrey, Potsdam
  3. Sebastian Brendel, Potsdam
  4. Stefan Kiraj, Potsdam

© Günter Welke | Plätze 1-4 der Canadier-Herren (v.l.n.r.): Jonathan Hajdu, Jan Vandrey, Sebastian Brendel und Stefan Kiraj mit der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Kajak-Herren

  1. Sandor Totka, Ungarn
  2. Ronald Rauhe, Potsdam
  3. Peter Molnar, Ungarn
  4. Marko Dragoslavljevic, Serbien

© Günter Welke | Plätze 1-3 der Kajak-Herren (v.l.n.r.): Peter Molnar, Ronald Rauhe und Sandor Totka mit dem Ehrenvorsitzender des KCP Dr. Jürgen Eschert sowie dem KCP-Vorsitzenden Torsten Gutsche.


Potsdam, 11.09.2018 | Günter Welke