Manfred Winterstein verstorben

Nicht nur die Mitglieder des KC Potsdam, sondern darüber hinaus auch zahlreiche Sportfreunde des Landes-Kanu-Verbandes Brandenburg werden Manfred Winterstein, der am 24. Januar im Alter von 83 Jahren den Kampf gegen eine schwere Erkrankung verloren hat, in bester Erinnerung an die Stunden des gemeinsamen Wirkens bei der Ausübung und Weiterentwicklung des Brandenburger Kanu-Rennsports behalten und seiner in Ehren gedenken.

Seiner Ehefrau Gisela und seinen nächsten Angehörigen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl für den durch das Ableben von Manfred Winterstein erlittenen persönlichen Verlust.

In seiner Heimatstadt Ammendorf hatte Manfred Winterstein 1944 die Liebe zum Paddeln entdeckt und war seitdem eng mit dem Kanusport verbunden.

Mit Beendigung seiner Laufbahn als aktiver Sportler bei der BSG Motor Ammendorf und dem SC DHfK Leipzig übte er bereits ab dem 26. Lebensjahr eine Trainertätigkeit aus. Fünf Jahre lang war er in dieser Funktion bei den Rennkanuten im Potsdamer Luftschiffhafen tätig und wurde danach vom Deutschen Kanu-Sport-Verband der DDR zum Auswahltrainer berufen. In dieser Funktion betreute zehn Jahre den nationalen Kanunachwuchs und weitere sieben Jahre die Spitzenathleten des Landes.
Nach den Olympischen Spielen 1988 in Seoul kehrte er nach Potsdam zurück und war als stellvertretender Leiter des ASK Vorwärts Potsdam tätig.

Auch nach seiner Versetzung in den Vorruhestand 1990 blieb er nicht untätig, sondern arbeitete weitere elf Jahre als Übungsleiter für den Nachwuchs des KC Potsdam und war in der Folgezeit bis noch vor wenigen Jahren in weiteren ehrenamtlichen Funktionen bei den von Brandenburger Vereinen ausgerichteten Regatten und Veranstaltungen auf dem Beetzsee und in Potsdam präsent.

In Anerkennung seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements für den Kanusport wurde Manfred Winterstein 2008 mit der Ehrennadel des Landes-Kanu Verbandes Brandenburg in Gold ausgezeichnet.

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