Potsdamer Kanusportler im Mittelpunkt der Brandenburger Sportgala

Während der etwa vierstündigen Brandenburger Sportgala am 10.12. mit 600 geladenen Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft in der Metropolis-Halle des Filmparks Babelsberg standen neben zahlreichen künstlerischen Einlagen vor allem die Rennkanuten des KC Potsdam im Mittelpunkt des Geschehens. Insbesondere mit ihren sportlichen Leistungen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro beeindruckten sie die Brandenburger Sportjournalisten bei der Wahl der besten Brandenburger Sportler 2016, denn in allen drei Kategorien (weibliche und männliche Sportlerinnen/Sportler und Teams) wurden sie an die erste Stelle der jeweiligen Rangliste gesetzt.

Mit 42,6 % der Stimmen dominierte die zweimalige olympische Silbermedaillengewinnerin von Rio Franziska Weber (KC Potsdam) bei den Frauen das Wahlprozedere ebenso, wie ihr Clubgefährte und zweifacher Olympiasieger Sebastian Brendel mit 45,7 % bei den Männern. In den Vorjahren wurden bereits Franziska Weber viermal und Sebastian Brendel dreimal als Brandenburger Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Die Olympiateilnehmerin von Rio de Janeiro Conny Waßmuth (ebenfalls KC Potsdam) nahm die Auszeichnung stellvertretend für die noch in Portugal bei einer für erfolgreiche Olympiateilnehmer ausgerichteten Nelo-Veranstaltung weilenden Franziska Weber entgegen. Per Videokonferenz war diese bei der Sportgala jedoch zugeschaltet und schilderte den Sportgalateilnehmern einige ihrer nachhaltigen Olympiaerlebnisse.

Bei den Männern belegte zudem mit 12,4 % der diesjährige olympische Bronzemedaillengewinner Ronald Rauhe (KC Potsdam) einen mit viel Beifall bedachten dritten Platz in der Rangliste der Sportler 2016.

Doppelten Grund zur Freude gab es für Sebastian Brendel, denn bei den besten Teams wurde er mit seinem Olympia-Zweierpartner Jan Vandrey (KC Potsdam) mit 34,3 % nochmals auf den ersten Rang gesetzt. Zweitplatzierte wurden die Fußballerinnen S. Huth/T. Kemme (FFC Turbine Potsdam) aus der Olympiasiegermannschaft mit 31,5 %.

In ihrer Laudatio zur Ehrung von Sebastian Brendel kennzeichnete die Brandenburger Landtagspräsidentin Britta Stark den Potsdamer Rennkanuten zu Recht als ein Vorbild für Tausende von Nachwuchsathleten.

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde Kanu-Bundestrainer Ralph Welke (KC Potsdam), der u. a. für das Training von Brendel, Vandrey und Weber verantwortlich ist, vom Förderkreis des Olympiastützpunktes als Trainer des Jahres geehrt. Aufgrund seiner krankheitsbedingten Abwesenheit nahm Ehefrau und Nachwuchstrainerin Petra Welke die Auszeichnung in Empfang.

Im Rahmen der Sportgala wurde durch den Präsidenten des Landessportbundes Brandenburg Wolfgang Neubert der gleichfalls international erfolgreiche Potsdamer Canadierfahrer Ronald Verch mit einem herzlichen Dankeschön für seine Leistungen vom Leistungssport verabschiedet.

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